Archiv der Kategorie: Neuigkeiten

„Museum to Go“ vom Jüdischen Museum Frankfurt

Ein Erinnerungsstück von einem Museumsbesuch kann dazu beitragen, dass Besucher an das Haus zu binden oder dieses weiterzuempfehlen. Aber was kann man sich unter einem digitalen Museumsmitbringsel vorstellen? Finden Sie es heraus beim Vortrag ‚Museum to Go‘ – Interaktives Give-Away für die neue Dauerausstellung im Jüdischen Museum Frankfurt.

Die Öffnung des SWR Archivs

Öffentlich-rechtliche Inhalte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, das ist eine große Herausforderung. Seit einigen Jahren gelten einheitliche Regeln, die den Zugang von Wissenschaft und Forschung zu den Archiven der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten vereinheitlichen und wesentlich vereinfachen. Doch darüber hinaus ist der Zugriff noch immer fast unmöglich. In dem Vortrag Die Öffnung des SWR Archives stellen wir Ihnen ein Pionierprojekt in diesem Bereich vor: Der SWR hat in den vergangene zwei Jahren Bestände identifiziert, deren Urheberrechte geklärt werden können und will einen Teilbestand davon Ende des Jahres in einem SWR-Channel der ARD-Mediathek zugänglich machen.

Zugang gestalten! in Frankfurt. Eines der Themen: Der Online-Katalog zu John Heartfield

Möchte man das Oeuvre eines Künstlers, welches in der Regel über verschiedene Sammlungen, Museen und bei Privatbesitzern verstreut ist, im Internet präsentieren, so ist man mit einer Vielzahl rechtlicher Probleme konfrontiert. Wie ein derartiger Katalog dennoch realisiert werden kann, stellt der Vortrag Ausgeschnitten. Montiert. Publiziert: Der Online-Katalog des grafischen Werks von John Heartfield exemplarisch vor.

Konferenz am 30.10.-1.11. in Frankfurt. Eines der Themen: RomeArchive

RomArchive, das digitale Archiv der Sinti und Roma, macht Künste und Kulturen dieser Volksgruppen sichtbar und veranschaulicht ihren Beitrag zur europäischen Kulturgeschichte. Das in zehn verschiedene Bereiche gegliederte Archiv bauten über 150 Akteuren aus 15 verschiedenen Ländern auf – dass ein derart umfassendes Kooperationsprojekt, welches sich darüber hinaus mit den rechtlichen und kulturpolitischen Rahmenbedingungen konfrontiert sah, nicht einfach umzusetzen war, liegt auf der Hand. Im Vortrag High hopes: RomArchive können Sie erfahren, mit welchen Problemen dieses Projekt konfrontiert war und welche pragmatischen Lösungen die Beteiligten dafür gefunden haben.

Konferenz 30.10.-1.11. in Frankfurt a.M. – Eins der Themen: Der Lizenzierungsservice für vergriffene Werke

Unsere diesjährige Konferenz steht unter dem Schwerpunktthema Pragmatismus und wir möchten Ihnen aufzeigen, dass dieser in der Kulturarbeit möglich und präsent ist. Hierfür präsentieren wir Ihnen zur Inspiration verschiedenste Projekte und deren pragmatische Lösungen für konkrete Problemstellungen.

Was tun, wenn Sie mit einem gedruckten Werk arbeiten möchten, das nicht mehr verlegt wird? Im Vortrag Das 20. Jahrhundert digital zugänglich machen: Der Lizenzierungsservice für Vergriffene Werke wird Ihnen dieser Service vorgestellt. Mit seiner Hilfe können Printprodukte, die nicht mehr im Handel erhältlich sind, über die Deutsche Nationalbibliothek lizensiert werden.

Konferenz 30.10.-1.11. in Frankfurt a.M. mit einem Hands-on-Tutorial zur GND

Die 2012 eingeführte Gemeinsame Normdatei (GND) ist ein Dienst, um Normdaten kooperativ nutzen und verwalten zu können. Vor allem Bibliotheken, Archive, Museen, Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen und mittlerweile auch Wissenschaftler*innen, nutzen die GND zur Erschließung von Literatur. Wenn Sie die Arbeit mit der GND interessiert, sind Sie bei diesem Workshop am 01. November auf unserer Konferenz genau richtig:

Hands-on-Tutorial GND

Darin erhalten Sie zunächst eine kurze Einführung in die Nutzungsmöglichkeiten und das kooperative Arbeiten in der GND. Danach können Sie unter Anleitung selbst neue Datensätze einbringen beziehungsweise vorhandene Datensätze ergänzen und korrigieren. Technisch gesehen werden dafür bereits vorhandene Tools und Schnittstellen der GND genutzt, es können aber auch neue Tools getestet werden. Neben den Eingabe- und Aufräumarbeiten wollen wir dabei auch Anforderungen an Tools zur einfacheren Bearbeitung von GND-Daten sammeln – beispielsweise Doublettenbereinigung – und Erfahrungen austauschen.

Zugang gestalten! am 30.10.-1.11.2019 in Frankfurt a.M.

Alle Themen, alle Referenten:

https://zugang-gestalten.org/wp-content/uploads/2019/09/ZG19_Programmheft_Final.pdf

30.10.-1.11. in der Deutschen Nationalbibliothek – Eins der Themen: Digital Humanities

Was sind das eigentlich – Digital Humanities? Welchen Mehrwert können diese für Gedächtnisinstitutionen haben? Um Ihnen diese Fragen zu beantworten, bieten wir Ihnen auf unserer diesjährigen Konferenz einen weiteren spannenden Workshop an, der sich an alle Anfänger und Neugierigen in diesem Bereich wendet:

Erklärt und ausprobiert – Digital Humanities für Gedächtnisinstitutionen

In diesem Workshop wird mit Ihnen gemeinsam die Dynamik und Heterogenität des Feldes Digital Humanities erarbeitet. Hierfür geben wir Ihnen einen Einblick in die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen und die damit verbundenen Möglichkeiten, um schließlich anhand von Beispielen aus Projekten Dritter vorzuführen, wie und mit welchen Zielen sich Digital Humanities produktiv in die gedächtnisinstitutionelle Praxis einbinden lassen.

30.10.-1.11. in Frankfurt – Eins der Themen: Erweiterte Kollektivlizenzen

Dass Kreative auch ohne dort Mitglied zu sein durch Verwertungsgesellschaften vertreten werden dürfen, ist in Skandinavien normal, in Deutschland dagegen bislang als Eingriff in die Privatautonomie eher verpönt. Die aufgeladene Debatte um eine „Kultur-Flatrate“ ist vielen noch gut im Gedächtnis. Doch Gesetzgebung und Rechtsprechung insbesondere auf EU-Ebene werfen erneut die Frage auf: Könnten Kollektivlizenzen viele Probleme lösen? Können sie gar das Patentrezept gegen automatisierte Filterung auf Plattformen sein, als das die Bundesregierung sie hingestellt hat?

Zugang gestalten! 31.10./1.11.2019 in Frankfurt – Eins der Themen: Sind Verwertungsgesellschaften die Lösung?

Dass Kreative auch ohne dort Mitglied zu sein durch Verwertungsgesellschaften vertreten werden dürfen, ist in Skandinavien normal, in Deutschland dagegen bislang als Eingriff in die Privatautonomie eher verpönt. Die aufgeladene Debatte um eine „Kultur-Flatrate“ ist vielen noch gut im Gedächtnis. Doch Gesetzgebung und Rechtsprechung insbesondere auf EU-Ebene werfen erneut die Frage auf: Könnten Kollektivlizenzen viele Probleme lösen? Können sie gar das Patentrezept gegen automatisierte Filterung auf Plattformen sein, als das die Bundesregierung sie hingestellt hat?